| Alphorn mal ganz anders |
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Die ersten zaghaften Innovationen begannen vor 40 Jahren, als Schweizer Musiker wie der Jazzer Hans Kennel anfingen, das musikalische Potential des Alphorns zu erforschen, indem sie es mit anderen Instrumenten kombinierten. Oder Hans-Jürg Sommer, der bahnbrechende Kompositionen entwickelte, die später zum Standard wurden. Die unkonventionell auftretende Burki ist dabei nur eine aus der neuen Garde von Alphornspielern, die mit dem Musikinstrument experimentieren und versuchen, dessen Sinn und Zweck nicht alleine im Symbol für die Schweiz zu sehen. Ab dem vierten Lebensjahr bekam Eliana von ihrer Mutter, selbst Organistin, Klavierunterricht. Als Sechsjährige entdeckte sie dann das Alphorn für sich: Obwohl sie es vorher noch nie gespielt hatte, konnte sie bei ihrer ersten Begegnung mit dem Instrument gleich eine Tonleiter darauf spielen. So überzeugte Eliana auch ihre Eltern davon, dass das Alphorn das richtige Instrument für sie ist. Statt Klavierunterricht bei der Mutter stand fortan Alphornblasen auf dem Stundenplan. Bis sie ihre Liebe zum Jazz, Blues und Funk entdeckte, stand Eliana noch in Tracht mit älteren Herren auf der Bühne und spielte traditionelle Stücke. Der Alphornlehrer Hans-Jürg Sommer, der selbst traditionelles Alphorn spielt, bemerkte früh Elianas Talent und ihr Interesse an anderen Musikrichtungen. So komponierte er für sie den ersten Blues für das Alphorn. Bis sie 18 wurde, begleitete Elianas Mutter sie bei Auftritten am Klavier.
Inzwischen hat die 25-jährige Musikerin Tourneen in Ecuador, Indien, China, Taiwan sowie Russland hinter sich gebracht und veröffentlichte ihr viertes Album „Heartbeat“, auf dem sich musikalische Tradition und Moderne verbinden, wie bei der funkigen Version des traditionellen Stücks „Lueged vo Bärg und Tal“. Auch rockige und experimentelle Töne sind auf dem Album zu hören, das den Möglichkeiten des Alphorns scheinbar keine Grenzen setzt. Wie auf diesem Video zu sehen:
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