| Jean Cocteau und die Côte d’Azur |
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Wie viele andere Künstler, lebte auch der französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler Jean Cocteau lange an der Côte d’Azur und hinterließ an verschiedenen Orten seine Spuren. Seit letztem Sommer kann man die Villa Santo Sospir am Cap Ferrat besichtigen. Die Villa gehörte Francine Weisweiller, einer Freundin Cocteaus, die ihn als Mäzenin regelmäßig zu sich lud.
Über 13 Jahre wirkte Cocteau in der Villa und hinterließ dort einige Werke. Ebenso tragen die Fischerkapelle Saint-Pierre in Villefranche-sur-Mer, das Theater von Cap d’Ail oder der Hochzeitssaal von Menton die Signatur Cocteaus und sollten bei einem Rundgang auf seinen Spuren nicht im Reise-Programm fehlen. Dabei bietet sich eine Übernachtung im Hotel Welcome in Villefranche-sur-Mer an, wo Cocteau Stammgast war. Am 6. November 2011 eröffnet zudem das neue Musée Jean Cocteau in Menton mit der Sammlung Severin Wundermanns. Direkt neben der Markthalle gelegen ergänzt es das Cocteau-Museum in der Bastion, das der Künstler selber einrichtete. Da Cocteau in vielen künstlerischen Disziplinen tätig war, hebt das neue Museum diese in der ganzen Bandbreite dar, widmet sich aber vor allem dem Werk der Jahre 1910-1950. Die Schenkung Severin Wundermanns umfasst rund 1800 Werke. Davon werden jedes Jahr etwa 300 in einer jeweils neuen Ausstellung dem Publikum gezeigt. Mehr Informationen gibt es im Internet.
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