| Sicherheit beim Rodeln |
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Schlittenspaß nach Maß: Rund um den Wintersportort Garmisch-Partenkirchen liegen Naturrodelbahnen für jeden Anspruch – von der rasanten Rennstrecke für echte Könner bis zur Rodelpartie für die ganze Familie. Die traditionelle Rodel-Destination räumt dem Thema Sicherheit Vorrang ein. Denn wie beim Skifahren sind auch beim Rodeln die richtige Ausrüstung, die Wahl der passenden Piste und die Rücksicht auf Andere von zentraler Bedeutung. "Besonders auf den anspruchsvollen Strecken sollten die Fahrer aber nur mit der entsprechenden Ausrüstung unterwegs sein", rät Peter Rühl, mehrmaliger deutsche Meister im Rennrodeln. „Wichtig ist ein festes Schuhwerk mit rutschfestem Profil, um den Schlitten sicher bremsen zu können. Darüber hinaus gehören gute Handschuhe, ein Helm sowie eine Skibrille zum Schutz zu den Voraussetzungen für eine risikoarme Tour.“ Familien rät der erfahrene Rodler zum langsamen Einstieg: „Lieber mit einer kurzen und leichten Strecke beginnen, damit die Kinder das Lenken und Bremsen üben können. Eine lange Rodelbahn fordert neben viel Kraft in den Beinen auch ein erhebliches Maß an Konzentration – das sollte gerade bei Kindern nicht unterschätzt werden.“ Auch bei der Auswahl des Schlittens sind einige Punkte zu beachten: So sind qualitativ minderwertige Plastikbobs für Naturrodelbahnen in den Bergen auf keinen Fall zu empfehlen, da sie ein hohes Sicherheitsrisiko auf unwegsamem Gelände für sich und andere darstellen. Wer kein geeignetes Gefährt besitzt, findet in Garmisch-Partenkirchen eine große Auswahl an Verleihstationen, die verschiedenste Modelle vom Freizeitrodel bis zum kultigen Zipfelbob führen. Auf der Rodel-Seite sind diverse Anbieter aufgelistet. Hier findet sich auch der Link zum Tourenplaner, der insgesamt sieben Rodelrouten ausführlich beschreibt.
Alle Vorschläge enthalten detaillierte Wegbeschreibungen, Tipps zum Einkehren, Informationen zur notwendigen Ausrüstung und auch spezielle Sicherheitshinweise für die jeweilige Route. So muss auf manchen Strecken beachtet werden, dass Winterwanderer oder Skifahrer eventuell die Bahn queren oder Teilstücke der Abfahrt ebenfalls nutzen. Problematische Stellen, die bei schwieriger Witterung schnell eisig oder sulzig werden, sind zudem ausgewiesen. Nähere Informationen gibt es im Internet.
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